Die nächsten 10 Monate reift der Wein in Tanks und zu 30% in gebrauchten Barriques, um ihn fruchtig, aber rund in die Flaschen zu füllen. Dort reifte der Wein leichte 8 Jahre, wenn er gelassen würde.
Jung getrunken empfiehlt ihn Thierry Boudianud, der Winzer zu einer gegrillten Rinderlende, seine Frau Veronique bevorzugt geschmortes Kalb und man ist in der wundervollen Position, beiden recht zu geben und diesen herrlichen Lirac zu dem einen oder anderen zu genießen.
Ein solch komplexer Wein sollte seine Begleiter verzücken. Geschmorte Gerichte bieten ihm die Stirn, auch exotische Varianten, sofern sie nicht kräuterfrisch angelegt sind.
Wie der Name es vermuten läßt: es ist der Syrah, der dem Wein seinen Namen gab. Ein wenige Carignan gibt dem klaren Syrah Fülle, Farbe und weichere Noten.
Mit einem sehr geringen Ertrag von 25h …
Der Bastide ist sowohl kräftig wie frisch - ein solcher Wein ist allein genossen tiefgründig und facettenreich, um ihn bei jedem Schluck neu zu entdecken.
So dicht, intensiv und doch frisch und mineralisch erscheint der Wein, wie er sehr selten bei einem Wein aus dem warmen Süden zu finden ist. Er bietet mehr Fülle und Aromen als es Weine aus dem kühleren Norden eigen ist.
Zu leichten Gerichten, Gegrilltem oder auch Deftigerem: Die leichte Frucht, die Würze und die vorhandene, aber nicht dominante Säure des Premiers Pas passt sich dem Essen an.
Der Le Planteur spiegelt das wilde, von Wind und Meeresnähe geprägte Terroir der La Clape wider. Eine feine Würze, die mit der eleganten Frucht harmoniert.
Das Ergebnis ist ein klar strukturierter, aromatischer Wein mit feinen, aber deutlichem Tannin. Ein Gourmetwein, mit den weichen saftigen Aromen des Grenache und den würzig, kräftigen Nuancen des Syrah.
Der Wein ist würzig und aromatisch geraten. Der mineralische Kalk- und Feuersteinboden gibt dem Wein eine feine Struktur, die ihm eine klare Linie vermittelt.
Zu dunklem Fleisch oder Wild ist dieser Cebenna eine dezente Begleitung, dessen große Substanz das feinaromatische Essen begleitet, ohne es zu dominieren. Freunde des Gemüse können den Cebenna zu einem Kartoffelgratin mit Ratatouille aus dem Keller holen.
Das lang anhaltende Aroma verbindet sich sehr schön mit dunklem Fleisch an einem reduzierten Fond. Freunde des Fleischlosen orientieren sich am besten am Fett in Form von Nüssen, vegetarisch des Käse oder Butter: die bilden den notwendigen Gegenpol zu den kräftigen Aromen des Sortilege.
Der Bastide ist fruchtig und leicht, um leichtes Sommeressen zu begleiten und bei einem rosa gegarten Fleisch vom Grill nicht in geschmacklicher Beliebigkeit zu entgleiten.
Der Winzer Frédéric Desplats ist einer von diesen sympathischen Eigenbrötlern, die sich um den Wein, Frankreich und überhaupt die Welt Gedanken machen. Er betreibt auf seinem steinigen Boden natürlich biologischen Weinbau.
Zarte Raucharomen und komplexe Fruchtaromen ohne Überschwang, süße Gewürze, Noten von blondem Tabak, feiner Geruch von Garrigue. Geschmeidiger und seidiger Mund.
Dieser Wein entwickelt Noten von Graphit und schwarzen Früchten. Der erste Eindruck ist kräftig. Dann findet man die seidige Frische der charakteristischen Schiefer von Faugères wieder, die den Wein letztlich ausmacht.
Nach einigen Monaten Reifung in der Flasche können sich die ersten Ungeduldigen an diesem Naturereignis erfreuen: würzig- erdige Noten wetteifern mit solchen von gekochten reifen Pflaumen, Brombeeren und anderem dunklen Obst.
In früheren Jahrgängen wurde der Agrippa als reiner Syrah erzeugt. In den neueren Jahrgängen hat Thierry Boudinaud dem Wein etwas Mourvèdre mit hinzu gegeben. Er gibt dem Wein ein griffigeres Tanningerüst, macht ihn kerniger, auch dichter.
Nach einigen Monaten Reifung in der Flasche können sich die ersten Ungeduldigen an diesem Naturereignis erfreuen: würzig- erdige Noten wetteifern mit solchen von gekochten reifen Pflaumen, Brombeeren und anderem dunklen Obst.
Der Adagio ist einer der Rosé, dem der Spagat von einem frischen Weißwein und den saftigen Aromen eines Rotweines wundervoll zu einem Essen mit reifen Aromen gelingt.
Die Aromen dunkler reifer Früchte (gekochter Pflaume), gegrilltem Brot, Vanille aus dem Holz und kräftig würzige Noten machen den de la Tour jung zu einem feinen Begleiter von rosa gegrilltem Lamm und Rind.
Während der Syrah die tiefgründigen Fruchtaromen, die Noten gekochter Beeren in den Henry Lapierre einbringt, gibt ihm der Mourvèdre seine markante Struktur, das kräftige Tannin und die tiefgründig würzigen Aromen.
Die Philosophie von Frédéric Julien ist, mit Sorgfalt und Präzision feine, gradlinige und ausgewogene Weine mit klarem Ausdruck der Rebsorten und des Terroirs zu erzeugen.
Der Geschmack ist unaufdringlich würzig wie das frische Heu einer Blumenwiese und genauso vielschichtig. Ein perfekter Begleiter eines kräutergewürzten provenzalischen Lammbratens.
Ein weicher, eleganter Wein von der Rhône. Reife rote Früchte, dezente Würznoten und eine sehr aromatische Nase machen den Wein zu einem Erlebnis an einem schönen Abend.
Intensives Purpurrot mit karminroten Reflexen; Nase offen für Buketts von schwarzen Früchten; die Nase leicht grafithaltig; die Aromen entwickeln sich zu würzigen Noten, insbesondere von weißem Pfeffer.
Die Reben werden sehr sorgfältig und in mehreren Durchgängen von Brusset selektiert, um nur reife und gesunde Trauben zu lesen. Gerade einmal 25hl werden pro Hektar gelesen, was enorm wenig ist und ein dichtes Aromenbild erwarten lässt.
Konzentriert wird der Wein bei diesem geringen Ertrag und trotzdem reift nur Drittel seines Weines im neuen Barrique. Die Aromen der Reben, gereift über das Jahr sollen dem Wein seinen Ausdruck verleihen.
«Ohne besondere Vorbereitung» soll man den Wein genießen, so beschreibt das Weingut, wie mit dem Et Cetera zu verfahren sei: ein gutmütiger Wein, der zu einem kompletten Essen Freude bereitet.
Der Wein ist in der Magnum Flasche ein perfekter Lagerwein. Durch das große Volumen in der Flasche reift der Wein deutlich gleichmäßiger und langsamer als in einer normalen Flasche.
Die typisch provencalische Kombination reifen Gemüses, ob roh als Salat, aus dem Ofen oder vom Grill, frischen Kräutern und - wer mag - hellem Fleisch oder eben Lamm ist für diesen Sablet Rosé ideal.
Während der Syrah tiefgründige Fruchtaromen, die Noten gekochter Beeren in den Wein bringt, der das Esprit seines Terroir auf dem er wuchs vermittelt, geben ihm der Mourvèdre seine markante Struktur, das kräftige Tannin und die tiefgründig würzigen Aromen.
Während der Syrah tiefgründige Fruchtaromen, die Noten gekochter Beeren in den Wein bringt, der das Esprit seines Terroir auf dem er wuchs vermittelt, geben ihm der Mourvèdre seine markante Struktur, das kräftige Tannin und die tiefgründig würzigen Aromen.
Nr. 2446
Preis pro Flasche, inkl. MwSt.
– 15,33€/l
, 0,75lVersandkosten
Syrah
Syrah ist eine Sorte, die oft und gut im Barrique reift
Syrah ist nicht nur eine weit verbreiteter Traubensorte, sondern auch eine, die mit die besten Weine hervorbringen kann. Nicht von jedem Acker mit Syrah Reben werden auch große Weine gewonnen (= nicht in der Flasche mit dem Wort Syrah auf dem Etikett ist ein großer Wein) aber in den richtigen Lagen gelingen den Winzern herausragende, kraftvolle und lang reifende Weine.
Die Heimat des Syrah: nördliche Rhône
Syrah braucht zwar viel Wärme, weshalb er fast nur in südlichen Regionen zu finden ist, aber auch nicht zu viel davon, weil die Weine sonst zu wuchtig und grasig geraten. Karge, mineralische Böden sind immer Voraussetzung für herausragenden Wein. Passende Bedingungen finden sich viele in der Heimat des Syrah, der Rhône. Entstanden ist die Sorte aus der Kreuzung der Sorte Dureza und der aus den Savoyen stammenden roten Sorte Mondeuse Blanche.
Die immer noch besten Syrah Weine stammen von der nördlichen Rhône. Wobei der Superlativ für ausgewogen - nuancenreiche Weine gilt. Wer australische Shiraz - Trinkmarmeladen des alten Parker Stils bevorzugt, wird an der Rhône enttäuscht sein. Die Feinheit an der Rhône stammt neben den ideal kargen Böden aus der Kühle der Lagen zum Ende der Reifeperiode. Die Trauben entwickeln bei dieser Kühle keine schweren Aromen und behalten ihre Fruchtssäure. Es sind klare, fein strukturierte Weine mit enormem Potential an Lagerfähigkeit.
Die Kühle im Herbst, zur Lesezeit bedeutet eine Grenze für die Rebe am Anfang der Reifeperiode: im Frühjahr ist es an der nördlichen Rhône oft sehr kalt, wenn der kalte Mistral aus den Bergen das Tal der Rhône hinunter fegt. Vor dem Klimawandel war die nördliche Rhône die Kälte - Grenze für den Syrah.
Syrah an der sdlichen Rhône in einem Sommergewitter über Rasteau in der Provence
Weiter im Süden an der Rhône ist es viel wärmer als im Norden. Die Weine werden - wie praktisch überall in warmen Regionen - aus Cuvées verschiedener Rebsorten erzeugt. In kühleren nördlichen Lagen sind es fast überall reinsortige Weine, die eine lokale Tradition besitzen (ähnlich wie z.B. der Riesling in Deutschland).
Junger Syrah hat sehr feinen, eleganten Duft nach kleinen Blumen und nur wenige Nuancen dunkler Früchte. Mit dem Alter - bei einem Hermitage oder Côte Rôtie sollte man gut 10 Jahre warten - tritt zudem eine große Länge der Aromen hinzu, die würzige Noten wie Tabak, schwarzen Pfeffer und Leder enthält.
Als Cuvée - Partner bringt Syrah den Weinen eine gewisse Ruppigkeit, aber durch sein kräftiges Tanningerüst auch Langlebigkeit. Insbesondere die Sorte Grenache - die klassische Cuvée der südlichen Rhone zusammen mit Mourvèdre - gibt der voluminöseren Sorte Grenache Struktur und Tiefe.
Lamm auf derm Grill in der Provence mit Rosmarin vom Wegesrand
So schmeckt Syrah und dazu passt er
Syrah zum Essen
Reiner Syrah aus einer kühlen Lage hat ein sehr feines Aroma, aber auch viel Tannin und Alkohol. Die Feinheit der Aromen sprechen zum Beispiel für ein rosa gebratenes Fleisch, das Tannin wird durch einen Fond gut eingebunden, der sollte aber nicht salzig sein, weil das Aroma sonst ins Bitter umschlagen kann. (Alkohol und Salz zusammen wirken bitter)
Auch süßliche Noten von Zwiebeln, Knoblauch oder im Fond mitgekochte Möhren passen zu einem eher tanninreichen Wein.
Gereifte Syrah Weine oder solche aus einem dezenten Ausbau in gebrauchten Barriques verlieren ihre Strenge und entwickeln breiter gefächerte Aromen. Statt dem rosa gegarten Fleisch wäre dann zum Beispiel ein Schmorbraten eine gute Wahl.
Schlecht schmecken würde ein gereifter Syrah zu einem rosa Filet auch nicht, aber die feinen Aromen des Fleisches dürften weit weniger zur Geltung kommen, was schade wäre.
Einige Kombinationen von Essen mit Syrah
Syrah kann vom Rosé bis zum Jahrzehnte reifenden viele Weinstile hervorbringen. Eine Tabelle kann nur Orientierung sein: Syrah ist ein feiner Wein mit einer schönen Säure. Er wird eher zu dezenteren Aromen passen denn zu fetten Braten.
Weinkartons sind stabil, solange alle Fächer gefüllt sind. Wenn einzelne Fächer leer bleiben, knickt der Karton leicht ein und Flaschen werden beschädigt,
der Karton weicht auf. Alles keine Freude.
DHL und andere Paketdienste ersetzen solche Schäden auf dem Transport nicht. Die Kartons sind für «voll» ausgelegt und zugelassen.
Bitte wähen Sie die Anzahl der Flaschen so, das 3, 6, 9, 12, 15 oder 18 Flaschen in (allen) Kartons sind.
Fragen? Ich helfe gern weiter:Mail an Thomas Henke, dem Mann hinter dem weinraum