Giuseppino Anfossi baut in Guarene Arneis auf Kalkmergel an, der geologisch zu den Langhe gehört — zwei Kilometer von Alba, mitten im Roero.
Guarene liegt im Roero, aber Giuseppinos Weinberge stehen auf Kalkmergel der Langhe — fünfzehn Millionen Jahre altem Meeresboden. Dieser Boden speichert Wasser und gibt den Weinen Struktur statt schneller Frucht.
Der «Vigna Granda» ist ein vielseitiger Speisenbegleiter. Er harmoniert besonders gut mit Antipasti, leichten Pastagerichten und zartem Fleisch, wie Geflügel oder Kalb.
25,90 €
Nr. 2217
Preis pro Flasche, inkl. MwSt.
– 34,53€/l
, 0,75lVersandkosten
Der «Inprimis» eignet sich hervorragend als Apéritif und begleitet Süßwasser- und Meeresfisch, Schalentiere sowie frische Antipasti und Carpione-Gerichte.
16,50 €
Nr. 2216
Preis pro Flasche, inkl. MwSt.
– 22,00€/l
, 0,75lVersandkosten
Die empfohlene Serviertemperatur liegt bei nicht zu kühlen 10–12°C, da Weine aus der Rebsorte Arneis die wunderbare Eigenschaft haben, Struktur und Cremigkeit zu verbinden.
20,50 €
Nr. 2210
Preis pro Flasche, inkl. MwSt.
– 27,33€/l
, 0,75lVersandkosten
Ghiomo | Giuseppino Anfossi
Die einzigartige Lage der Bergkellerei bietet die Möglichkeit, ausserordentliche Weine zu erzeugen
Das Weingut Ghiomo liegt in Guarene, zwei Kilometer von Alba entfernt, mitten im Roero im Piemont. Giuseppino Anfossis ist der Winzer dieses spannenden Weingutes, der besondere Weine erzeugt und sich als Weinbauern bezeichnet. Er erklärt, wie seine Weine aus seinem Boden entstehen, was er für Weine erzeugt und wie die schmecken sollen: sauber und nach seinem herrlichen Terroir und den Rebsorten Arneis, Nebbiolo und Barbera. Den klassischen Rebsorten des Piemont.
Es sind Weine, die man aus gutem Grund öffnet: erstklassige Terroir - Weine aus dem Piemont.
Giuseppino Anfossis Weinberge hingegen liegen nicht im Roero, sondern in der Langhe.
Und? Könnte man fragen. «Macht das so viel aus?»
10 Millionen Jahre liegen zwischen dem Roero und der Langhe
Der ältere Langhe-Boden bringt die knackigeren Weißweine hervor, der jüngere aus Roero die gefälligeren, leichteren. Und die Arneis aus Roero sind viel bekannter, weil «Roero Arneis» in den 1980er Jahren im Piemont gezielt als Marke aufgebaut wurde.
Die DOCG-Grenze des Roero folgt nicht den Gemeindegrenzen, sondern der Geologie. Im Nordwesten von Guarene liegt sandiger Roero-Boden — dort darf Arneis als Roero Arneis DOCG auf das Etikett. Im Südosten, zum Tanaro hin, ändert sich der Untergrund: kompakter Kalkmergel mit Toneinlagerungen und Gips, die Marne di Sant'Agata Fossili. Dieser Boden ist fünfzehn Millionen Jahre alt und gehört geologisch zu den Langhe. Giuseppino Anfossi steht auf dieser Seite. Sein Arneis heißt deshalb Langhe Arneis DOC — obwohl der Weinberg in einer Gemeinde liegt, die zum Roero zählt.
Das Weingut
Das Weingut Ghiomo existiert seit Anfang des 19. Jahrhunderts. Der Name stammt von einem Werkzeug, mit dem man Holzfässer bearbeitet. 1999 hat Giuseppino Anfossi den Betrieb neu ausgerichtet: weg von der Menge, hin zu Identität und Qualität. Giuseppino baut ausschließlich autochthone Rebsorten an: Nebbiolo, Barbera und arneis. Er nennt sich nicht biologisch, nicht biodynamisch, nicht konventionell. Er sagt: Bauer. Die Arbeit im Weinberg ist traditionell, das Ergebnis von Erfahrung und der Bereitschaft, jedes Jahr als eigene Geschichte zu behandeln.
Die Weinberge
Giuseppinos Parzellen liegen auf südöstlich ausgerichteten Hängen in Guarene. Die Böden — grauer Mergel, Ton, wenig Sand — ähneln in Zusammensetzung und Höhenlage denen von La Morra, dem Zentrum des Barolo-Gebiets. Es sind keine typischen Roero-Böden. Sie speichern Wasser, geben es langsam ab und halten die Reben auch in trockenen Sommern gleichmäßig versorgt. Auf der Parzelle Fussòt wächst der Arneis. Giuseppino dünnt dort 30 bis 40 Prozent der Trauben aus und erntet knapp 1,8 Kilogramm pro Rebstock. Das ist wenig — es ist die Entscheidung, Aroma über Menge zu stellen.
Die Weine
Die Weine von Ghiomo sind Weine, die ein Essen begleiten sollen. Nicht zu dicht, aufdringlich. Aber auch nicht so dezent, dass sie mit dem Essen nicht mehr wahrnehmbar sind. Und sie zeigen das Typische der Rebsorten und natürlich des Terroir, das sie ausdrücken.
Der «Fussot» ist Giuseppinos Langhe Arneis aus der gleichnamigen Parzelle. Nach der Handlese vergärt der Wein temperaturkontrolliert in Edelstahl und reift auf der Feinhefe bis zum späten Frühjahr. Ein Arneis, der nicht auf schnellen Duft angelegt ist, sondern auf Struktur und Cremigkeit — eine Eigenschaft, die bei arneis selten vorkommt und dem Mergelboden geschuldet ist.
Der «In Primis» — lateinisch «zuallererst» — ist eine Selektion aus dem Fussòt-Weinberg. Giuseppino liest die Trauben in mehreren Durchgängen und wählt jeweils die mit der besten Reife. Der Wein ist konzentrierter als der Fussot, braucht mehr Zeit und entwickelt eine Komplexität, die man von Arneis nicht erwartet. Der «Lavai» ist eine Barbera d'Alba mit der intensiven Frucht und der Säure, die diese Rebsorte auf Mergel entwickelt.
Der «Sansteu», ein Nebbiolo d'Alba, zeigt feine Tannine und die zurückhaltende Art, die Nebbiolo auf diesem Boden annimmt. Mit dem «Vigna Granda» — einem Langhe Nebbiolo aus mehreren Parzellen, lange mazeriert und in Eiche ausgebaut — steht ein Wein im Programm, der Giuseppinos Anspruch am deutlichsten zeigt.
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