Ein Anzeichen für den Aufbruch in die Moderne sind die angebauten Rebsorten. Der weiße Trebbiano und der rote
Montepulciano sind die Reben der Abruzzen - wobei alleine aus Montepulciano 80% der Weine erzeugt werden.
Aus beiden Sorten lassen sich mit Hingabe durchaus fruchtige und rein schmeckende, zu guter Küche passende Weine erzeugen. Die Winzer, denen diese Hingabe zu eigen ist, werden jedoch auch nach komplexeren Weinen suchen - gerne auch aus alten Sorten, die aus der Region verschwunden sind.
Passerina ergibt frische, aromatische Weißweine, wie auch Pecorino - beide werden von einigen Winzern auf sehr kleinen Flächen in den Abruzzen angebaut. Wie überall in Italien werden auch hier
Merlot und
Cabernet Sauvignon angebaut - die edlen Sorten aus dem Bordelais.