Die Trauben für frische, junge Weißweine stammen meist aus kühleren, nördlichen Regionen. (Champagne, Loire,
Friaul,
Piemont etc.). Die Trauben können dort voll ausreifen und behalten bis zur Reife ihre
Säure, ohne die ein Weißwein fade schmeckt wie eine Suppe ohne Salz.
In südlicheren Regionen pflanzt man weiße Sorten gerne in einem nach Norden abfallenden Weinberg, damit der Wein frischer wirkt. Für Weißwein ist also nicht nur die Sonne und Wärme entscheidend, sondern die Kühle zum Zeitpunkt der
Lese.
Generell fehlt bei südlichen Weißweinen oft die Säure. Sie wirken dann etwas müde und werden stark gekühlt serviert, damit sie frischer wirken, als sie es sind.
Typische Rebsorten dieses Weintyps sind
Sauvignon Blanc, Chenin Blanc, Trebbiano oder
Chardonnay.
Leichte Weißweine passen zu allen Arten von
Fisch, zu
veganer und
vegetarischer Küche. Sie balancieren mit ihrer Säure auch fettreiche Speisen aus und passen auch zu rustikaler Regionalküche - quasi dem Gegenteil von veganen Gerichten.