Die Frage, wann und in welchem Kloster Barbera zum ersten Mal dokumentiert wurde, ist akademisch. Zwischen 1255 und 1798 reichen die Zahlen und Vermutungen, sicher ist jedoch, dass es in einer der
piemonteser Weinberge war, in der Barbera zuerst angebaut wurde.
Sicher ist auch, dass die ersten Erzeuger bettelarm waren, denn das Piemont war immer eine arme Region und nicht den Wein sorgsam gegen das Licht schwenkten, sondern ein sicher zu produzierendes Lebensmittel anbauen mussten, um zu überleben.
Barbera ist eine fruchtbare Sorte, die hohe Erträge abgeben kann -
das hat die Bauern im Mittelalter erfreut. Und zur recht großen Verbreitung des Barbera im Piemont geführt. Sie bringt auch auf schlechten Lagen sehr hohen Ertrag. Zudem treibt sie eher früh aus und die reift früh. Im Piemont nicht unwichtig, um auch bei schlechten und kühlen Jahren ein sicheres Auskommen aus dem Weinberg zu erhalten.