zahlung: paypal, kreditkarten und überweisung, versand mit dhl
WEINRAUM Wein aus gutem Grund
Lexikon

Gärung

Die Aromen im Wein entstehen

Alkohol

Nebenprodukt, unwichtig.

Aromen

Hauptprodukt - die ganze Welt des Weines entsteht bei der Gärung

Hefen

Ohne sie wären Menschen um viele Aromen ärmer. Ware Wunder der Aromen sind sie.

Die Gärung im Weinkeller ist eine Abwandlung dessen, was auf einer wild wachsenden Rebe im Herbst stattfindet. Die Hefen wachsen über Aminosäuren, Vitaminen und Mineralien im Most. Sie zerlegen diese Bestandteile, verwenden, was sie brauchen, und lassen den Rest im Wein zurück: die Aromen.

Frischer Most auf der Domaine Modat im Roussillon. Der Qualm ist Trockeneis zur Kühlung des Mostes
Es ist meist bekannt, dass Hefen Gärung erledigen, und meist verkürzt: Hefe macht aus dem Zucker CO2 und Alkohol. Mit den Hefen entstehen Bier, Wein und das Brot geht auf.

Bei der Gärung zu Wein dient der Zucker den Hefen als Energie: Der erzeugte Alkohol ist das Nebenprodukt. Sie leben aber nicht von dieser Energie, sie leben von den Inhaltsstoffen im Most.

Wilde Sachen


Die Gärung im Weinkeller ist eine Abwandlung dessen, was bei einer wild wachsenden Rebe im Herbst stattfindet: in Beeren, die nicht oder nur teilweise von Vögeln oder Wildschweinen gefressen wurden, wandeln Hefen den Zucker CO2 und Wasser um, von der dabei freigesetzten Energie leben sie.

Bakterien und Pilze setzen Stickstoff und Mineralien aus den Beeren frei, die von der Rebe wieder verwendet werden können. Einen «Sinn» hat das alles nicht, die Evolution hat Hefen, Reben und Bakterien so hervorgebracht, dass sie sich optimal vermehren konnten.

Was ist Wein?



Die Hefen sitzen auf den Beeren und «warten», bis ein Vogel die Beere anpickt, ein Pilz die Haut löchrig macht. Die Schale der Beere ist für sie wertlos, nur das Innere enthält, was sie zum Leben brauchen: Zucker, Stickstoff, Fett- und Aminosäuren.

Im Gärbehälter schwimmen sie dann mit zerdrückten Beeren in einer Flüssigkeit, drei Meter über ihnen nur Most und vor allem: keine Luft.

Hey! So haben wir nicht gewettet! Was ist das für ein Mist?

Zugegeben: Ab hier wird es kompliziert. Eigentlich, aber ich habe es stark vereinfacht, denn was die Hefe unter diesen Bedingungen tut, hat viel damit zu tun, was einen guten Wein ausmacht.

Warum ein Wein nach Wein schmeckt: die Aromen entstehen.