Eine Seite über Champagner schlägt kaum jemand emotionslos auf. Die einen suchen eine der seltenen Flaschen, deren Anblick noch niemand der Golf Runde hat erheischen können. Andere schauen hinein, um zumindest ein Mal im Leben in den Genuss eines dieser besonderen Weine zu kommen. Winzer bezeichnen übrigens auch ihren Champagner als Wein.
Damit ist einer der Meisterwerke der Champagne schon ganz gut beschrieben: den Winzern und Verbänden der Champagne ist sicher eine der erfolgreichsten Markenbildungen gelungen, die es je gab.
Damit gehen Preise einher, die nicht im Verhältnis zum Aufwand der Erzeugung stehen - darüber kann man lamentieren, oder es als den Lauf des Lebens sehen. Eine Eintrittskarte zum Konzert eines Rock- oder Opernstars kostet auch erheblich mehr, als die Bühnentechnik und ein nachvollziehbares Gehalt der Musiker.
Einzigartig
Um eine Marke aufbauen zu können, muss zunächst etwas da sein, dass für einen Mythos taugt - die Weine der Champagne entstehen so, wie sie hier gelingen, nirgends sonst auf der Welt - in dieser Größe. Das macht die Champagne vergleichbar mit dem Burgund - und es stehen die gleichen Rebsorten in den Weinbergen.
Pinot Noir, Pinot Meunier und Chardonnay gelten als drei der herausragenden Rebsorten schlechthin. Den meisten unbedarften Weinfreunden ist ein Pinot zu dünn und zu sauer und ein mineralischer Chardonnay zu wenig fruchtig. Das spart zumindest Geld in der Weinkasse.
Wer sich hingegen intensiver auch mit den feineren Nuancen im Wein beschäftigt, und hier ist besonders der Duft entscheidend, der den Geschmack der Weine prägt, der wird das besondere dieser Rebsorten entdecken: sie sind feiner als ein schwerer Wein aus dem Süden, ihr Reichtum, die Tiefe eine Pinot Noir übertrifft jedoch einen Wein aus dem Süden bei weitem.
Schmaler Grad
Beginnt man sich für die Rebsorten der Champagne zu interessieren, merkt man schnell, dass es große Unterschiede in den Weinen gibt und wirklich herausragende Weine selten, eher sehr selten. Ein mäßig begabter Winzer wird in einer nicht so optimalen Lage trotzdem einen trinkbaren Merlot erzeugen, aber keinen Pinot Noir, der Freude macht.
Alle drei Rebsorten brauchen, um große Weine zu werden, exakte Bedingungen, die nur an wenigen Orten zu finden sind. Zum einen sind es natürlich die Böden, die mineralisch und karg genug sein müssen, wichtiger ist jedoch die Kälte: die Reben brauchen die kühle Nächte im Herbst, um voll ausreifen zu können und trotzdem ihre Säure zu behalten.
Wenige Orte
Orte mit kühlen Nächten im Herbst gibt es viele auf der Welt - leider auch mit kalten Nächten im Frühjahr, deren Frost ersten Trieben der Reben den Garaus machen. In der Champagne dominiert noch das atlantische Klima und zwar so, dass diese für Chardonnay und Pinot Noir idealen Bedingungen auf einer breiten Fläche herrschen.
Im deutschen Rheingau etwa wird von gute Winzern ebenfalls Pinot Noir - der hier Spätburgunder heißt - angebaut. Da der Rheingau viel weiter östlich liegt, ist das Klima kontinentaler - kälter im Frühjahr und heißer im Sommer. Die Reben brauchen daher das eingeschnittene Flusstal und den nur im Rheingau ost - westlichen Verkauf des Rhein, um auf winziger Fläche die Bedingungen wie in der Champagne zu haben.
Das besondere der Champagne
Für die Champagner Rebsorten bietet die Champagne drei wichtige Voraussetzungen, die die Weine prägen
Klima der nördlichen, weit westlich gelegenen Weinberge
die Böden der Champagne
das Relief der Landschaft
Erst dieses Zusammenspiel der Terroir hat den Champagner möglich gemacht. Und die seit Jahrhunderten gewissenhafte Arbeit, die dieses Zusammenspiel von Terroir und Rebsorten so genau untersucht hat und den Weinbau daran ausrichtet.
Und, geschichtliche Zufälle, denn berühmt wurde die Champagne in England und das, weil die Champagne Zugang zum Hafen hatte und moderne Glasflaschen aus England kamen, ohne die es keinen Champagner gegeben hätte.
Anmeldung
Information zur Anmeldung
Es stehen zwei gleichwertige Möglichkeiten zur Verfügung.
Ohne Passwort:
Der Login erfolgt über einen einmaligen Link, der an die E-Mail-Adresse gesendet wird.
Es ist kein Passwort erforderlich.
Mit Passwort:
Optional kann ein Passwort vergeben werden. Diese Anmeldung ist sinnvoll, wenn regelmäßig bestellt wird.
In beiden Fällen gelten dieselben Voraussetzungen:
Es wird kein Konto «angelegt», das später verwaltet werden muss.
Keine Newsletter-Pflicht.
Es werden nur Daten gespeichert, die für eine Bestellung notwendig sind.
Weinkartons sind stabil, solange alle Fächer gefüllt sind. Wenn einzelne Fächer leer bleiben, knickt der Karton leicht ein und Flaschen werden beschädigt,
der Karton weicht auf. Alles keine Freude.
DHL und andere Paketdienste ersetzen solche Schäden auf dem Transport nicht. Die Kartons sind für «voll» ausgelegt und zugelassen.
Bitte wähen Sie die Anzahl der Flaschen so, das 3, 6, 9, 12, 15 oder 18 Flaschen in (allen) Kartons sind.
Fragen? Ich helfe gern weiter:Mail an Thomas Henke, dem Mann hinter dem weinraum